Reiseberichte
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28.09.2008 von
Claudi und Werner aus
Perth
(Australien) |
Hallo
zusammen! Mitlerweile
sind wir seit 5 Monaten in Perth. Wie es uns in der Zeit ergangen ist? Also
dann fange ich mal an. Wir mussten nicht lange suchen, um eine Unterkunft zu
finden. Angela und Daniel haben uns angeboten, in ihrem Haus zu wohnen,
solange sie auf ihrer Deutschlandreise sind. Also
haben wir erstmal Moritz unseren neuen Mitbewohner kennengelernt. Aber es
sollte noch voller werden. Auf dem HorizonsUnlimited Traverlermeeting an der Ostkueste, haben
wir ein paar nette Reisende kennengelernt, die uns in Perth besucht haben.
Und wie es der Zufall will, fast zeitgleich. Den
Anfang haben Holger und Anja gemacht. Dann sind Esther und Guido gekommen und
zum Schluss noch Adam. Da
war der Kaffe immer schon fertig, wenn wir von der Arbeit gekommen sind. In
gemuetlicher Runde haben wir dann abends auf der Terasse gesessen und
geplaudert. Waehrend wir uns dann morgens aus dem Bett gequaelt haben, haben
die anderen sich nochmal umgedreht. Zwei
Monate haben wir im Haus von Angela und Daniel gewohnt bevor sie aus ihrem
Deutschlandurlaub wiedergekommen sind. Und wir haben es genossen. Danach
sind wir fuer einen Monat in das Haus der Nachbarn umgezogen. Irgendwelch
Fragen? Nein! Wir hatten auch schon ein drittes Haussitterangebot aber das
war leider ein bisschen zu weit, um jeden Morgen zur Arbeit zu fahren. Und
irgendwie wollten wir auch mal irgendwo bleiben. So
hatten wir also reichlich Zeit, um uns eine Bleibe zu kuemmern. Und
da sind wir jetzt . Wir leben mit einem Neuseelaender zusammen, der gerade
von einer Suedamerikareise wiedergekommen ist, eine alte BMW faehrt und nur
darauf spart moeglichst bald wieder nach Suedamerika zu gehen. Wir haetten es
nicht besser treffen koennen. Und
da wir uns hier gerade in der Regenzeit befinden, und keine Lust haben jeden
morgen abzusaufen haben wir uns ein Auto zugelegt. Ach ja auf frieren haben wir auch keine
Lust mehr oder Haende hoch wer bei 0 Grad gerne 20km zur Arbeit faehrt. Aber
so einfach ein Auto kaufen, das geht natuerlich nicht. Dafuer braucht man
eine Fuehrerscheinnummer und zwar eine westaustralische. Also auf's Amt. Die
freudliche Dame hinterm Schalter teilt uns mit, das wir keinen Test machen
brauchen, da es ein Abkommen zwischen Deutschland und Australien gibt und im
Nachsatz, dass die Verkehrsregeln ja eh gleich seien. Äh... ne is klar!!!
Schon mal was von Rechtsverkehr gehoert??? Das hab ich Gott sei dank noch
runtergeschluckt, bevor es aus mir herausgeplatzt ist. Also
kommen wir mit einem Sehtest davon. Der Rest kommt dann mit der Post. Und
das Auto ein Nissan Pintara von 1991, was soll ich sagen hatte
selbstverstaendlich auch schon einen Platten. Aber
zurueck zu den Motorraedern, unsere temporary regestration laeuft aus, also
wollten wir die verlaengern . Das koennte so einfach sein. Aber da haben wir
die Buerokratie in West Australien unterschaetzt. Laenger als ein Jahr
bekommt man die temporary regestration in West Australien nicht. Also gut.
Wie sieht es denn mit importieren aus? Vom Prinzip schon AAAABBBBEEEERRR!!!!
Der Papierkram muss erledigt sein, bevor die Motorraeder in Australien
ankommen. AUTSCH.... . Was
jetzt....? Wir haben hin und her ueberlegt. Bangladesch waehre die billigste
Moeglichkeit unsere Motorraeder aus dem Land zu schaffen. Aber wollen wir das
wirklich?? Sehen wir sie dann jeh wieder? Neee, so machen wir das auf keinen
Fall. Dann sind wir auf die Idee gekommen sie nach HPN zu schicken. Ich
weiss, ich weiss, was der ein oder andere jetzt denkt. Aber nach 60TKM in 2
Jahren haben sich die beiden auch mal einen groesseren Service verdient..;-)
immerhin sind beide schon weit uber 100TKM alt! Die
Kiste fuer die Motorraeder haben wir am Wochenende bei der Arbeit gebaut und
von Schenker abholen lassen. Aber nicht, dass ihr meint, der Zoll ist hier
besser vorbereitet, als in Afrika. Die
beiden Herren haben zum Termin den falschen Stempel in der Tasche um unsere
Carnets auszustempeln. Ihr wollt mich wohl verarschen. Sie nehmen die Carnets
also mit und schicken sie dann zurueck nach Schenker. So weit so gut,
schippert unsere Kiste jetzt irgendwo da draussen rum. Und
da wir nicht lange ohne Motorraeder leben koennen, haben wir auch schon zwei
Neue. Eine BMW R65 und eine K75. Leider nur Strassenmotorraeder aber der
Gebrauchtmarkt gibt hier nicht viel her. In den Perth Hills, haben wir auch
schon ein paar Kurven gefunden, die es wert sind gefahren zu werden. So weit
zu uns. Halt
ich hab, euch ja noch gar nicht verraten, wo ich jetzt arbeite. Das erratet
ihr nie. Ich bin unter die Schreiner gegangen. Werner und ich sind jetzt also
auch Kollegen. Das heisst, Werner arbeitet ja gar nicht mehr in der
Werkstatt. Der ist ja unter die Schreibtischtiger gegangen. Kein Witz. Werner
sitzt den ganzen Tag vor dem Computer und programmiert die Zeichnungen fuer
die CNC Maschine. So
das war's jetzt aber bis die Tage Werner
und Claudia |
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26.04.2008 von
Claudi und Werner aus
Perth
(Australien) |
G'day! How are yo going, luv? Should
be allright, mate! "Hey
kennt ihr nicht Popey?" ruft uns eine Frau aus dem Auto neben uns zu. Das
gibt es doch nicht. Das ist doch die Frau vom Graderfahrer den wir auf der
Great Central Road getroffen haben. "Der ist jetzt zu Hause." Wir fahren die naechste Moeglichkeit ran
und sie beschreibt uns, wo sie wohnen. Kurz
danach stehen wir vor der Tuer und Popey ruft, "hey, my german
friends!" Kommt rein und schon sitzen wir mit einem Bier auf der
Terasse. Wir lassen unsere Erinnerungen schweifen. Mit Popey hatten wir eines
unserer schoensten Bushcamps incl. BBQ mit Blick auf die Olgas. Stunden
spaeter verabschieden wir uns wieder. Auch Australien ist nur ein Dorf. Von
Alice Springs machen wir noch einen Ausflug, in die West Mcdonald Rangers und
schauen uns einige der Schluchten in dem Gebirgszug an. Der
Muskelkarter vom Plenty Higway, hat sich in Grenzen gehalten. Die
naechsten Kilomerter, werden dagegen eher langweilig. Der Stuart Highway
verlaeuft von Adeaide bis nach Darwin quer durchs Land. Von Alice Springs
heisst das nach 1500 km geradeaus fahren. Zum Glueck liegen noch ein paar
Highlight's am Weg. Am ersten Tag fahren wir bis zu den Devils Marbels
(Teufelsmurmeln) oder fuer die Aboriginies Eier der Regenbogenschlange.
Riesige Steinmurmeln die sich in unglaublichen Formationen gestapelt haben.
Eine schoener als die andere. Wir warten mal wieder auf den Sonnenuntergang
und das richtige Licht als es zu tropfen anfaengt. Klebt da eigentlich
irgendein Fluch an uns?? Wir
warten den Schauer ab und krakseln weiter durch das endlose Steinfeld. Als
wir wieder am Zeltplatz sind wartet dort ein australisches Paar auf uns,
denen die Motorraeder aufgefallen waren. Sie fragen uns Loecher in den Bauch,
weil sie auch gerne mal mit den Motorraedern verreisen wollen. Bevor sie
fahren druecken sie uns noch 4 Bier in die Hand und eine Packung Wuerstchen
und verschwinden in der Nacht. Auch
am naechsten Tag bietet die Landschaft nicht viel Abwechselung. Der Blick
schweift bis zum Horizont und wenn man in den Rueckspiegel schaut bietet sich
das gleiche Bild. Man versucht der Muedigkeit zu wiederstehen. Es gibt nichts
auf das man sich konzentrieren kann. Es begegnen einem so um die 10 Autos am
Tag und das Highlight sind die Roadtrains von denen uns heute 4 begegnen. Wir
haengen Gedanken nach, singen Arien in den Helm... und verdammt, wie ging das
Lied nochmal weiter?!?!?!?. An den Roadhaeusern gibt es fuer Fahrer den
Kaffee umsonst und die Polizei verfolgt heute Muedigkeit am Steuer. Kein
Scherz. Das wird auf grossen Warnschildern angeschlagen. Wie das gehen soll?
Das konnte uns auch keiner erklaeren. In
Daly Waters schlagen wir heute unser Zelt auf. Einer der australischen
Kneipen in denen man vom Organspendeausweis, ueber Unterwaesche bis zu
abgelatschten Flip Flos, Waerungen und Paesse aller Herren Laender jetzt auch
Werners Motorradhandschuhe begutachten kann. Daly
Waters hat 18 Einwohner und die sind alle in der Kneipe beschaeftigt. Mitlerweile
haben wir die Klimagrenze wieder ueberschritten und das feucht heisse
Tropenwetter setzt mir kraeftig zu. Schon das auf und absteigen vom Motorrad ist
mir zu viel Anstrengung und so rollen wir mit wenigen Pausen nach Katherine
wo ich mich mit Fieber ins Bett fallen lasse. Am
naechsten Tag, ist der Spuck vorbei und wir rollen Topfit weiter bis nach
Adelaide River. Wo wir Claudio und Ruth wiedertreffen. Die beiden hatten wir
auf dem Horizons Unlimited Reisetreffen kennengelernt. Werner
moechte hier seinen Oelwechsel machen und mit Claudio den Aussetzern auf den
Grund gehen, die sein Motorrad zur Zeit immer wieder beim Fahren hat.
Besonders nachdem wir von unserem Tagesausflug nach Darwin wiederkommen, wo
wir uns ein Digeridoo gekauft haben. So
weit so gut. Den Oelwechsel bekommt er auch noch hin und dann haut es ihn
voellig aus den Latschen. Mit fast 40 Grad Fieber liegt Werner flach. Sein
Motorrad in guten Haenden zu wissen hat bei der Genesung bestimmt geholfen.
Claudio reinigt die Vergaser( jaja ZERSTOIBER....;-0 ) und wechselt das
Zuendsteuergeraet. Alles noch nicht die Loesung. Am Ende liegt es an einem
losgerappelten Kabel, dem schwarzen um genau zu sein, im Stecker zum
Zuendsteuergeraet. Fahrer und Motorrad erfreuen sich nach guter Pflege und
Ruths Anitbiotika wieder bester Gesundheit. Es war richig schoen bei euch.
Mal sehen wo man sich wieder trifft, wuerd uns sehr freuen. Nach
einer ganzen Woche in Adelaide River geht es weiter und davon halten uns auch
nicht die giftigen cane toads ab, die hier ueberall herumhuepfen. Ich finde
die gar nicht so ekelhaft und fuer den Erwachsenen sollen sie auch gar nicht
so gefaehrlich sein wie sie immer gemacht werden. Naja einfach ein bisschen
aufpassen. Um
an die Westkueste zu kommen muessen wir wieder bis nach Katherine zurueck und
dann auf den Victoria Highway. Es geht zurueck nach West Australien. Aber so
einfach ist das nicht. Wir kommen zum erstem Mal in eine
Lebensmittelkontrolle. Es
ist verboten frisches Obst und Gemuese, Nuesse, Samen, Erde, Honig, Cane
Toads (haben wir immer eine im Gepaeck) und ich weiss nicht mehr was noch vom
Northern Teretorry nach West Australien einzufuehren. Da es im Northern
Teretorry Ungeziffer und Krankheiten gibt die es in WA nicht gibt. Der
Officer, der uns kontrolliert, muss magische Haende haben, er tastet meine
Taschen von aussen ab und laesst mich fahren. Werner muss einen Koffer
aufmachen und kann auch fahren. Um nicht ganz so aufzufallen, hatten wir am
letzten Roadhouse die Motorraeder nochmal abgespritzt. So hingen wenigstens
keine grossen Schlammklummpen mehr dran. Gell Claudio :-))). Jetzt
sind wir in den sagenumwogenen Kimberlys. In Kununurra fuellen wir unsere
Wasser und Lebensmittelvorraete auf, damit wir uns ein paar Tage im Bungle
Bungle National Park rumtreiben koennen. Um
in den Park zu kommen, muss man ueber einen 50km langen 4WD Track fahren und
ein paar Fluesse durchqueren. Wir
sind in unserem Element die kurvige groesstenteils feste Strecke, mit den gut
machbaren Wasserdurchfarten ist genau nach unserem Geschmack. Mit einer
Punktlandung zum Sonnenuntergang kommen wir auf dem Zeltplatz an. Und zu
unserer Uberraschung sind wir fast alleine. So gefaellt uns das. Zum
Sonnenaufgang geht es los. Wir wollen sie sehen, die grossen Bienenkorb
geformten Felsformationen. Wir fahren die 14km die uns zur Kathedral Schlucht
bringen werden durch etliche Stops unterbrochen. "Schau mal da und schau
mal dort" und "fahr doch noch mal schnell zurueck, dass muss ich
fotografieren." Am Parkplatz lassen wir die Motorraeder stehen und
laufen zu Fuss weiter. Am Ende der Schlucht ist ein massives Steingewoelbe
mit einem kleinen klaren Wasserloch an dessen Ufer es sich ein Varan gut
gehen laesst. Wir
lassen die Atmosphaere eine Weile auf uns wirken, devor wir uns auf den
Rueckweg machen. Es
ist heiss und wir freuen uns auf etwas kaltes zu trinken. Wir machen einen
Abstecher zum Besucher Zentrum bevor wir uns auf dem Zeltplatz einen kleinen
Mittags Snack kochen. Danach
fahren wir wieder raus. Den Sonnenuntergang wollen wir schliesslich nicht
verpassen. Fuer
den zweiten Tag haben wir uns die Echidna Chasim aufgehoben. Eine schmale
Schlucht, in die nur gegen Mittag das Licht bis auf den Boden kommt. Der
etwas sandigerer Abstecher bringt unseren Adrenalienspigel mal kurz zum
kochen, als die sandige Kurve, die wir mit Schwung genommen haben, in einem
trockenen Kieselstein Flussbett endet. Puh... wir haben unsere Motorraeder
beide abgefangen bekommen. Aber
was soll ich sagen, dieser Abstecher hat sich defenitiv gelohnt. Die Schlucht
ist an manchen Stellen gerademal ca.
50cm breit. Wir warten bis die Sonne die Schlucht ausleuchtet und es tut mir
leid, dass wir so schnell wieder gehen muessen. Aber wir muessen uns wieder
auf den Weg zum Highway machen und das sind von hier noch 72 km. Die
wir aber im Kurvenrausch und auf und ab in 2,5 Stunden ohne Probleme
rausfahren. So macht fahren Spass :-)) . Bis
nach Derby machen wir noch 2 Bushcamps. Mittlerweile tauschen wir schon
Lieder aus, die man beim Fahren traellern kann. In
Derby schauen wir uns den Hafenanleger an, der durch die Gezeiten beherrscht
wird. Bei Ebbe liegen alle Schiffe auf Grund und die Flut kam heute mit einer
Hoehe von ueber 11 m herrein und umspuelt neben dem Anleger auch ganz Derby.
Leider finden wir auch hier keine Krokodiele die fehlen uns doch noch. Von
Derby geht es in einem Rutsch nach Broome. An den Bruecken halten wir immer
Ausschau nach Krokodilen aber die wollen sich einfach nicht zeigen. In Broome
treffen wir Rob und Carmen wieder, die wir letztes Jahr in Perth
kennengelernt haben. Ansonsten gefaellt es uns in Broome ueber haupt nicht.
Ob es hier wohl noch Australier gibt? Oder ob die Stadt schon von Touristen uebernommen
ist? Nichts
wie weg hier. Aber den Mauie's, Apollo's, Wicked's und Britz
(Leihwagenfirmen) entkommen wir nicht mehr. Die
Reifen sind so eckiggefahren, dass man fast nicht mehr um die Kurve fahren
kann. Von Broome geht es jetzt ganz schnell. Wir machen jeden Tag Strecke.
Die Zeit und vor allem das Geld wird knapp. Und wenn wir dachten, wir haetten
schon langweilige Strecken gefahren, haben wir uns geirrt. Broome - Sandfire
Roadhouse, ich kann euch sagen ist die meditativste Strecke die wir kennen. Und ein Roadhouse ist es zur Zeit auch
nicht, da es vor einem Jahr abgebrannt ist und in einem Container
provisorisch gefuehrt wird. Wir
fahren noch 50 km weiter bis zum 80 mile Beach und gehen im Dunkeln auf
Schildkroetensuche. Aber ausser Krebsen finden wir nichts. Ueber
Port Hedland (Minenstadt) fahren wir durch den Karajini Park. Es bleibt uns
nur Zeit fuer ein kleine Wanderung am Rand der Schlucht entlang und ehrlich
gesagt, hatten wir ja schon die ein oder andere Schlucht. Aber wir bekommen
endlich mal wieder ein bisschen Schotter unter die Reifen. Um
uns einen Umweg zu ersparen, erkundigen wir uns in Tom Price ueber den
Zustand der Gravelroad zum Great Northern Highway. Werner
kommt aus dem Info Center und sagt, " Da soll tiefes Wasser auf den ersten
20km sein" und fuer Motorraeder ist die Strecke absolut nicht zu
empfehlen. Wie tief das Wasser sein soll konnte ihm die Dame allerdings nicht
sagen. Mit so einer Aussage koennen wir ja gar nichts anfangen. Das muessen
wir uns wohl selber angucken. Also
los. Das Wasserloch ist schnell gefunden und war mit wohlwollen 15cm tief.
Der Rest der Strecke auch nicht weiter erwaehnenswert. Mit Sonnenuntergang
erreichen wir den 24 Stunden Zeltplatz und schauen uns an in welche Richtung
die Wolken ziehen. Wir
naehern uns einem der Hoehepunkte unserer Reise. Wir fahren zu Ningaloo Reef.
Wir fahren rauf nach Exmouth an einen der schoensten Muschelstraende die wir
gesehen haben und dann zum Schnorcheln nach Coral Bay. Das absolut Atemberaubenste
was ich je gemacht habe. Schwerelos ueber das Riff gleiten. Mit seinen bunten
Fischschwaermen und endlosen Korallenlandschaften, sind wir sogar ein Stueck
mit einer Meeresschildkroete geschwommen. Ich bin jetzt noch voellig
berauscht. Zur
Erinnerung nehmen wir uns einen kleinen Sonnenbrand mit. Beim Fahren haengen
meine Gedanken dem Gesehenen hinterher. Die
Zeit rennt. Im Kalabri Park machen wir noch einen Abstecher zum Natures
Window und in der Hutt River Province lassen wir uns unsere Paesse stempeln.
Das ist eine 75qkm grosse Farm die sich 1970 von Australien selbstaendig
gemacht hat. Ganz schoen skuril. Heute wurden ein paar Staatsbuerger zum
Ritter geschlagen. Das ganze Prozedre mit Schwert und so... . Seitdem
wir Coeal Bay verlassen haben, ist es kontinuierlich kaelter geworden und wir
tragen beim Fahren wieder unsere Jacken. Bevor es jetzt nach Perth zurueck
geht stehen nur noch die Pinacles auf unserer Liste. Das Zelt bauen wir auf
dem Zeltpatz auf und dann machen wir uns auf in den Park. Der erste Eindruck
war eher bescheiden aber auf den zweiten Blick haben uns die Pinacles
gewonnen. Leider muessen wir mal wieder die Regenpausen nutzen und einen
Sandsturm bekommen wir dann auch noch. Als
wir wieder am Zeltplatz ankommen steht unser Zelt anders. Ops.. an das hatten
wir ja gar nicht mehr gedacht. Unsere Nachbarn waren so nett unser Zelt vorm
Ertrinken zu retten. Da der Platz gleich hinterm Strand ist. Wir
spannen das Zelt ordentlich ab und retten uns vorm naechsten Schauer in die
Camper Kueche. Bei
dem Wetter freuen wir uns richtig darauf ab Morgen wieder in einem Bett zu
schlafen. Und
da sind wir auch schon wieder in Perth/Hilton (das hat nichts mit dem Hotel
zu tun, ist nur der Stadtteilname). Im
Haus von Angela und Daniel, die zur Zeit in Deutschland unterwegs sind und
ihr Haus zur Verfuegung gestellt haben. Und
das Allerbeste, wir haben unser neues Visa im Pass :-)))). Am Montag faengt
Werner wieder an zu arbeiten und ich werde mich auf die Suche nach einer
Stelle machen. Zusammengefasst
heisst dass, wir sind in 141 Tagen, 26 000km durch alle Staaten Australiens
+Hutt River Province gefahren, hatten nicht einen Platten aber jede Menge
Spass. Bis
dann Werner
und Claudia |
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21.03.2008 von
Claudi und Werner aus
Alice Springs
(Australien) |
Hallo
zusammen! Wir
hatten gerade ein nettes Plaetzchen auf der Faehre nach Tasmanien gefunden,
da spricht uns Moni an. Sagt mal, kennt ihr eigentlich Ralf und Eva? Die
beiden sind 3 Jahre mit ihren Motorraedern unterwegs gewesen. Aber natuerlich
haben wir schon von den beiden gehoert. Die
2 haben eine ganze Weile bei Moni in Peth gewohnt. Man das ist ja ein Zufall.
So gehen die ersten Stunden auf der Faehre trotz kraeftigem Seegang schnell
vorbei. Zum
Sonnenaufgang, kommen wir in Devenport an und unsere Reise faengt an der
Ostkueste an. Im
Mt. Wiliam N.P. begruessen uns die Kangerus gleich auf dem Campingplatz
direkt am Meer. Eine atemberaubende Stimmung. Am
naechsten Morgen fahren wir auf kleinen Wegen wieder aus dem Park raus. Zwar
nicht wirklich schnell, aber Kaengerus stehen verdammt schnell aus dem nichts
im Weg. Das passt nicht. SCHEISSE!!! NEEEIIINNN!!! BANG!!! Das
Protektorenhemd hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Ich (Claudia) bin OK.
Aber das Motorrad?!?! Den Leker wieder gerade gebogen und weiter geht's. Nur
die Maisdose im Seitenteil vom Tankruksack hat es nicht ueberlebt. An
der Ostkueste von Tasmanien wird viel Landwirtschaft betrieben und wir fahren
an riesigen Plantagen vorbei. Zur Zeit ist Kirschen, Himbeer und Erdbeer
Ernte. An
all den Feldern vorbei, fahren wir in den Freycinet Park. Leider ist
Hauptsaison und der Campingplatz ist ausgebucht. Wir duerfen trozdem bleiben
und in der BBQ Area unser Zelt aufschlagen. Also koennen wir doch noch den
sagenumwogenen Sonnenuntergang am Strand ansehen den jeder der in Tassi lebt
mal gesehen haben muss. Dieser Park ist ein muss fuer jeden. Mit
einem Flaeschchen Bier, lassen wir die Sonne untergehen. Da
auf Tassi alles ein bisschen kleiner ist bleiben wir im Zelt liegen, bis die
Aussentempratur wieder auf 10 Grad geklettert ist und die Sonne das Zelt
aufwaermt. Weiter
geht es Richtung Sueden dort wo in der Vergangenheit die Gefangenen
untergebracht wurden, nach Port Arthur. Hier tummeln sich Millionen von
Touristen und da zahlt man mal eben schlappe 15 Euro um sich ein Gefaengnis
anzugucken. Alles
Verbrecher! Wir suchen den naechsten Zeltplatz auf und kochen unsere Nudeln. Wir
brauchen mal wieder eine Waschmaschiene, also machen wir es uns 2 Tage in
Hobart gemuehtlich und schlendern am Samstag Morgen ueber den Salamanca
Markt. Bevor wir am Sonntag Richtung Westkueste aufbrechen treffen wir uns
nochmal mit Moni zum Fruehstueck. Um dann gegen Mittag im Regen aufzubrechen.
Rechzeitig zum Sonnenuntergan kommen wir im Mt. Field N.P. an und gehen noch
schnell zum Wasserfall. Als wir so am Fluss entlang schlendern und nicht
wissen wo wir zuerst hinsehen sollen, in diesem Urwald mit Baeumen bis zu 79
m hoch und Fahrnen die 400 Jahre alt sind schwimmt ein kleines Schnabeltier
durch den Fluss. Taucht mal kurz auf und schwimmt unbeeindruckt an uns
vorbei. Mittlerweile
kommt es einem fast alltaeglich vor, dass die Kaengerus ueber den Zeltplatz
huepfen. Am
Morgen fahren wir zum Wombat Moor. Das Moor leuchtet im Morgenlicht in einem
saftigen gruen und geht in einen stahlblauen Himmel ueber. Der Blick schweift
bis zum Horizont, aber weit und breit kein Wombat. Als
naechstes steht wieder eine unbedingtes muss an. Eine Traumstrecke fuer jeden
Motorradfahrer. Die Strecke schlaengelt sich durch die Wilderness von
Tasmanien und dann halten wir uns auf Westkurs zum Gorden Damm. Uns wird
regelrecht schwindelig und das nicht nur, weil wir ueber die Stahltreppe zum
Damm runtergehen und keine Ahnung wie weit zwischen unseren Fuessen in die
Tiefe sehen. Eine
unserer kaeltesten Naechte steht uns bevor. Bei 4,4 Grad starten wir am
Morgen die Motoren. Brrrr.... . Auch heute werden unsere im Outback
plattgefahrenen Reifen wieder etwas in Form gebracht. Es geht in den Lake St.
Claire N.P.. Wir sind mal wieder auf den Spuren der Schnabeltiere. Aber nicht
wirklich vom Glueck verfolgt. Nach einer netten Wanderung geben wir auf.
Ueber Queenstown geht es nach Strahan an die Kueste. Wir schlagen in einem der
Zeltplaetze fuer Lokals auf und bekommen einen der schoensten Zeltplaetze auf
einer kleinen Waldlichtung. Aber bevor wir fahren, muessten wir an den Strand
fahren raet uns der Platzwart. An den Strand? Ist das erlaubt? Ja aber
sicher, das machen doch alle hier. Dann nichts wie hin. Die
Motorraeder etwas mutig zu nah ans Wasser gefahren, erwischt uns der
Auslaeufer einer Welle und zieht uns den Sand unter den Raedern weg. Waehrend
ich panisch werde, steigt Werner vom Motorrad ab und macht Fotos. Puh fuer
mich war das genug Adrenalien. Zurueck auf den harten nassen Sand und
gemuetlich ueber den Strand fahren. Ein irres Gefuehl. Damit
wir das Vergnuegen spaeter nicht beraeuhen, spritzen wir die Motorraeder an
der naechsten Tankstelle ordentlich ab. Bevor es nach Devenport zurueck geht,
fahren wir noch in den Craddle Mountains vorbei. Ich weiss ich wiederhole
mich aber auch das ein muss. Eigentlich wollten wir hier auf den Gipfel
wandern,aber die Wettervorhersage hoerte sich ungefaehr so an, Regen und Gewitter.
Fantastisch, da bleiben wir doch lieber auf dem Boden und wandern einmal um
den See. Hier finden wir auch endlich einen Wombat, der so mit dem Fressen
beschaeftigt ist, dass er gleich mal meine Hose probiert. Auf
dem Weg Richtung Liffy Waterfalls treffen wir an einem Aussichtspunkt auf
Peter und Bruce. Zwei Mororradfahrern mit denen wir im naechsten Ort einen
Kaffe trinken gehen. Als wir uns verabschieden drueckt Peter uns seine Karte
in die Hand und sagt, wenn wir in Devenport sind, sollen wir uns melden, wir
koennen bei ihm im Gaestezimmer schlafen so lange wir wollen. Unglaublich!
Wir kurven noch ein bisschen im Norden herum, bevor wir nach Devenport fahren
und tatsaechlich 4 Tage bei Peter unterkommen und ein paar unvergessliche
Touren mit ihm und Freunden fahren. Er zeigt uns wilde Pinguine und
organisiert ein BBQ fuer uns, an dem er uns allen seinen Freunden vorstellt.
Darauf folgt dann ein BBQ zu dem uns einer seiner Freunde einlaedt und dann
muessen wir leider auf die Faehre zurueck nach Melbourne. Beim
Reifenwechseln, haben wir festgestellt, das Werner eine Dichtung im
Endantrieb wechseln muss und wir wollen mal wieder alle Oele wechseln. Ach
ja...der TKC Hinterreifen hat alle Erwartungen DEUTLICH uebertroffen mit
21000 km auf beiden Maschienen der Vorderreifen hat es leider nur auf 17000km
gebracht ;-)) !! Um einen Termin beim empfolenen BMW Schrauber zu bekommen
muessen wir eine Woche warten aber Andrew und Amilia sind so nett uns so
lange zu ertragen. Die Woche geht ehrlich gesagt ziemlich schnell um. In
Melbourne gibt es einiges zu sehen oder einfach nur durch die Strassen
schlaendern, oder abends gemeinsam mit Andrew und Amilia kochen und
plaudern. Beim
Ausbauen des Endantriebs stellen wir dann auch fest, was die Dichtung
hingerichtet hat. Eine Angelschnur. Die haben wir wohl am Strand
eingesammelt. Nach 3 Stunden verabschieden wir uns wieder aus der Werkstatt
und fahren durch den Stop and Go Verkehr, als Werner etwas zu lange auf seine
Karte schaut und versucht einen Tunnel in das Auto vor ihm zu fahren. Das
darf doch icht war sein. Der Schaden ist nicht gross und an Werner und am
Motorrad kaum ein Kratzer aber wir werden an der Polizei nicht vorbeikommen.
Wir folgen dem Auto zur Polizeistation ausser Personalien interresiert die
der Schaden nicht. Es kommt nicht einmal jemand gucken. Wir wollen das
geklaert haben, also fahren wir noch an einer Werkstatt vorbei und als der
Mechaniker hoert, das das Auto von '86 ist meint er nur, hey mate er hat Dir
200 Dollar angeboten nimm das Geld und mach keinen Wirbel um nichts ich mach
jetzt Feierabend. Jetzt
aber, zweiter Anlauf uns raus aus dem Grossstadtverkehr. Wir
haben noch ein bisschen Zeit, bis wir Ende Februar in Tintaldra am Murray
River (Victoria) zum Horizons Unlimited Reisetreffen sein wollen, also fahren
wir noch ins Wilsons Promotory, nach Seaspray an den 90 mile beach (und der
ist wirklich so lang) und ueber Gravel in den Victoria Alps nach Dargo. Ein
etwas abenteuerliches Vergnuegen. Auf dem ersten Weg den wir waehlen, fehlt
auf halber Strecke eine Bruecke und das Wasser ist definitiv zu hoch zum
durchfahren. Also zurueck zum letzten Abzweig und einen kleinen Umweg fahren.
Ach noe jetzt... was'n das.... . Nein unsere Augen spielen uns keinen
Streich, da liegt wirklich ein Baum auf dem Weg. Nicht schon wieder zurueck.
Der Baum hat uns ein kleines Loch freigelassen. Also Motorrad lagsam
ranschieben, anpeilen, quer an den Hang legen (fast jedenfalls, ich drueck
mit aller Kraft gegen die Koffer damit das Motorrad nicht umfaellt) den Kopf
einziehen, und geschafft Werner's Motorrad ist durch. Eine
kurze Verschnaufpause und gleich nochmal mit meinem Motorrad. Von
Dargo geht es dann am naechsten Tag weiter durch eine ganz aussergeweohnliche
Landschaft. (vor genau einem Jahr ist hier alles abgebrannt) die verkohlten Eukalyptusbaeume fangen
wieder an zu treiben. Das saftige Gruen steht in einem irren Kontrast zu den
schwarzen Baeumen. Oder man sieht grosse Flaechen weiss ausgeblichener
Baumskelette in der Gegend stehen. Per
Internet, haben wir Kontakt mit Touratech Deutschland und Australien
aufgenommen. Eine unserer Therm-A-Rest Matten entwickelt ein seltsmes
eigenleben und schlaegt Blasen. Hervoragender Kundenservice, macht es
moeglich, dass wir die Matte bei Touratech in Autralien voellig problemlos
tauschen konnten. Ausserdem haben wir noch ein paar gute Werkstaetten von Tony empfohlen bekommen. Werner braucht
ein neues Lenkkopflager und ich brauche ein neues Auge fuer mein Federbein. Zufaellig
ist DMS ein Federbein Hersteller nur 80 km von Caboor entfernt und mit einem
kurzen Anruf auch am naechsten Morgen ein Termin vereinbart. BMW verkauft
genau das Teil, dass ich kaputt bekommen habe nicht als Ersatzteil und die
DMS Variante haelt 2 Stunden, was ein Glueck, da ist noch ein zweiter Federbeinhersteller
im naechsten Ort. Fuer alle die noch aeltere Mopped's fahren als wir, die
Firma ICON (KONI) ist in Albury\NSW
und die hatten fast das richtige Teil;-)) Das Auge bringt uns
tatsaechlich bis nach Brisbane und dort wartet ein neues Auge von HPN auf uns
(aber dazu spaeter). Nachdem
Werner mein Federbein also zweimal an einem Tag aus- und eingebaut hat geht
es endlich zum Motorradtreffen. Aber nicht so schnell. Wir bleiben ein bisschen
vom Pech verfolgt. Werner's Motorrad kippt ueber den Seitenstaender. Von dem
guten Stueck koennen wir uns jetzt verabschieden, glatt durchgebrochen (war
nach mehrmaligem kalten und warmen verformen ja nicht anders zu erwarten..). Wir
freuen uns schon seit Wochen darauf andere Reisende zu treffen. Wir sind die
ersten, die am Murray River das Zelt aufschlagen und schlaendern durch
Tintaldra. Ein Hotel, ein kleiner Laden mit Post und die Stadthallen. Ach ja
und ein Campingplatz. Dort treffen wir auf Ruth und Claudio die schon eine
Weile in Australien unterwegs sind, spaeter kommen noch Anja und Holger dazu,
die nach Australien ueber Vladiwostock, Japan und Neuseeland angereist sind. Abends
in der Kneipe kommen noch Esther und Guido dazu und unser deutschsprachigen
Stammtisch war komplett. Nach
und nach sind natuerlich auch noch ein paar Australier angereist die zum Teil
fuer ein Wochenende mal eben aus Brisbane 1700km angereist kommen. Das
Wochenende war absolut fantastisch und war viel zu schnell vorbei. Danach
hatten wir dann reichlich Uebernachtungsangebote die wir auch dankend
entgegen genommen haben. So haben wir
einen Schnellkurs in australischer Gastfreundlichkeit bekommen.
Ueberwaeltigend kann ich dazu nur sagen.
Nach
dem Treffen fahren wir zuegig nach Canbarra der australischen Hauptstadt.
Dort hat Werner einen Termin um sein Lenkopflager zu wechseln. Mit Peter
hatten wir auf dem Treffen schon vereinbart, dass wir vorbeikommen und so
brauchten wir uns schonmal keine Gedanken um die Orientierung zu machen. Eine
kleine Fuehrung durch die Stadt war da auch inbegriffen. Seit
geraumer Zeit, macht Werner sich Gedanken wie wir unsere Motorraeder mit der
Oper und der Habour Bridge in Sydney fotografiert bekommen. Auch diesesmal
ist es wieder die Telefonnummer von einem Peter, die wir waehlen. Er hat uns
angeboten uns durch den Stadtverkehr von Sydney zu Miss Macquieries chair dem
idealen Fotospot zu lotsen. Von
Sydney fahren wir etwas landeinwaerts in die blue mountains. Die Landschaft
wird huegelig und gruen und fuehrt uns auf Umwegen nach Nimbim. Einem Ort,
indem die Bewohner noch heute wie in den 70er Jahren leben. Alles ist bunt
und die Atmosphaere ist sehr angenehm. Weiter
geht es nach Brisbane zu Jutta und Peter einem deutschen Paar, dass wir an
der great ocean road kennengelernt haben. Das Paeckchen mit unserem
Ersatzteil und alles was wir zum Wechseln
brauchen (von HPN) liegt schon auf dem Bett. Super dann sind die
Motorraeder beide wieder fit und wir verbringen ein paar nette Tage mit Jutta,
Peter und ihren beiden Kindern. Peter macht mit uns eine Stadtrundfahrt, was
uns eher wie Achterbahn fahren vorkommt. bergrauf- und bergrunter und um die
naechste Kurve ausserdem ist mal
wieder ein bisschen Kultur dran und wir besuchen die Andy Warhol Ausstellung.
Von Brisbane geht es nach Fraiser Island der groessten Sandinsel der Welt.
Dafuer haben wir uns aber einen kleinen 4wd geliehen, da wir uns mit den
Motorraedern nicht durch die Spuren quaelen wollten und sich das Salz auch
nicht so schoen an den Motorraedern macht. Man
wird mit der Faehre direkt am Strand abgesetzt. Wir kommen guenstig zur Ebbe
an. Also blasen wir erstmal ueber den Strand, bevor wir das Inland bis lake
Mc Kanzie erobern. Die Insel ist einfach fantastisch. Strand, Sand, Seen und
Dschungel. Campen hinter den Duenen am Meer. Ich kann euch sagen, an der
Autobahn schlafen kann nicht lauter sein. Aber das Gefuehl ist
unbeschreiblich. Zwei Tage lassen wir uns von der Insel bezaubern. Es ist
hier das Normalste auf der Welt von der Tankstelle wieder auf den Strand
abzubiegen. Leider
bekommen wir immer mal wieder einen kraeftigen Schauer ab. Also beschliessen
wir uns wieder auf den Weg ins Outback zu begeben. Der Plenty Highway steht
auf dem Programm. 646 km davon Gravel und 460 km ohne Versorgung. Von
Queensland bringt er uns ins Northern Terretory. 646km auf denen nach zwei
Stuerzen bei mir der Hebel umgefallen ist und ich vor den Sandfeldern endlich
das Gas stehen lassen, damit das Motorrad zwischen 70-90km/h durch die Spuren
surft. Ich kann's. Ich kann's noch gar nicht glauben. Aber nach 340km Gravel
und 170km Asphalt in der zweiten Tagesetappe bis Alice sind wir reif fuer ein
paar ruhige Tage ueber Ostern. Also
wuenschen wir allen ein schoenes Fest und macht's gut Werner
und Claudia |
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11.01.2008 von
Claudi und Werner aus
Melbourne
(Australien) |
God'day! Werner
hat mich in Alice Springs sitzen gelassen und ist nach Darwin geflogen. Ein
Missverstaendniss nennen Australier das.
Am
2.Dezember sind wir in Fremantle losgefahren. Zuerst haben wir in unserem
Lieblingscafe noch einen Kaffee getrunken. Und dann geht es los in die Weiten
des australischen Kontinents. Endlich
koennen wir wieder im Busch schlafen und der Tagesrhytmus wird wieder von
Sonnenauf-und untergang bestimmt. Aber
irgendwie koennen wir es noch gar nicht richtig glauben, heute Abend geht es
nicht wieder zurueck nach Fremantle. Der Blick geht vorraus, auf dem langen
unendlich erscheinenden Asphaltband. In
Kalgoorlie besichtigen wir den Superpit. Ein gigantisches Loch, in dem Gold
abgebaut wird. Wir kommen gerade puenktlich zum Happy End der Filmaufnahmen
und muessen aufpassen, dass wir nicht durch das Bild laufen. Der Weg nach
Laverton, fuehrt an unzaehligen toten Kangerus vorbei. Wir sind uns sicher,
dass diese Strecke in toten Kaengerus und nicht in km gemessen wird. Ich habe
den Geruch jetzt noch in der Nase. In
Laverton, muessen wir uns noch eine Genehmigung holen, dass wir durch
Aboriginal - Gebiet fahren duerfen und dann geht es auf die Piste. Es heisst,
in West Australien soll die Gravel Road besser sein als im NorthernTerritory.
Also gut wir lassen es fuer den ersten Tag langsam angehen und rollen noch
100 km bevor wir rechts zum Campen abbiegen. In
Warburton warten Bens Eltern auf uns. Sie haben uns eingeladen bei ihnen zu
schlafen, wenn wir in Warburton sind. Die letzten 6 Monate haben wir in ihrem
Haus gelebt und sie waren ab und zu mal auf Besuch. Da wir erst nach 18.00
Uhr angekommen sind, haben sie sich schon Sorgen um uns gemacht und beim
einsamsten Roadhouse der Welt angerufen. Dort haelt jeder der auf der Strecke
unterwegs ist zum Tanken. Natuerlich auch wir. Ihr seht also, es ist gar
nicht so einfach im Outback zu verschwinden. Wir
sind voellig ueberrascht vom Outback. Nichts habe ich mir nicht so gruen
vorgestellt. Da ist Nichts. Das ist die Aussage, die man bekommt, wenn man
nach dem Outback fragt. Und
langsam mache ich mir auch ernsthafte Gedanken ueber den Zustand der Piste im
NT. . Das Wellblech das wir hinter uns haben ist das Schlimmste, dass wir bis
jetzt gesehen haben. Den Lenker auf Kurs zu halten ist Schwerstarbeit, man
hat einfach nur den Wunsch loszulassen aber die Finger lassen sich nicht mehr
oeffnen. Was schlimmeres kann ich mir nicht vorstellen. (Fuer alle die jetzt
denken dann muss man halt Gas geben wir sind knapp 100 gefahren und es hat
uns immer noch zerrissen). Nach
einem netten Abend bei Bens Eltern und einen Spaziergang durch die Kommune
geht es weiter. Es
ist sehr windig und die Temperaturen sind auf ueber 40 Grad gestiegen und die
Wolken in der Ferne sehen stark nach Gewitter aus. Nachdem
wir die Blitze schon seit einer ganzen Weile sehen, haben wir es dann auch
endlich erreicht. Es regnet Hunde und Katzen (oder Kaengurus und Wombats wir
waren uns nicht so sicher...). Wir sind genau im Zentrum des Gewitters
angekommen. Innerhalb von Minuten sind wir puddelnass. Buschcampen faellt
heute regelrecht ins Wasser. Wir
muessen Warakuna erreichen dort gibt es den naechsten Campingplatz. Heute
werden wir selber sehen, wie die Strassen im Northern Teretory sind. Wir
haben mal wieder eine Zeitgrenze ueberquert so dass wir euch mittlerweile 8,5
Stunden voraus sind. Kurz
nach Docker River kommt uns ein Graderfahrer entgegen der seine Arbeit gerade
beendet hat und vor uns liegt eine nagelneu gegradete Gravelroad. Was
wuenscht man sich mehr. Da
uns das Wetter immer noch nicht ganz geheuer ist, fragen wir den
Graderfahrer, ob er einen guten Platz zum Zelten weiss. Er erklaert uns, wo
sein Camp ist und dort treffen wir uns am Abend. Wir duerfen in seinem
Wohnwagen duschen (er hat 5000l Wasser und 2x 7000l Diesel dabei) und er
macht ein Barbeque fuer uns. Der
Platz bietet einen herrlichen Ausblick auf die Olgas bei Sonnenauf- und
untergang. Es
sind nur noch 40 km bis zum Uluru (Ayers Rock). Auch wenn das Wetter nicht
perfekt ist, ist es ein gigantischer Berg der da in der Gegend rumsteht. Eigentlich
wollten wir bis zum Sonnenuntergang im Park bleiben aber irgendwas hat uns
angetrieben weiter zu fahren. An
diesem Abend, gab es eine Sturmwarnung und auch 80 km weiter in Curtain
Springs mussten wir unser Zelt wieder abbauen, bevor das Unwetter anfing.
Rings um den Uluru hat es geschuettet und gewittert. Man muss sich nicht
jeden Sonnenuntergang ansehen. Glueck gehabt. Und wir stellen die Aussage,
Australien sei der trockenste Kontinent langsam in Frage. Auch
den Kings Canyon wollten wir uns nicht entgehen lassen, also sind wir in
unsere Wanderschuhe gehuepft und den 6km Rundweg gelaufen der am Garden of
Eden einem Wasserloch vorbeifuehrt. Nach
unseren kulturellen Abstecher geht es dann zuegig weiter nach Alice Springs.
Dort soll Werner seinen Englischtest machen, den wir fuer das neue Visa
brauchen. Aber als wir bei dem Institut anrufen um die genaueren Daten zu
erfahren heisst es, der Test ist nicht in Alice, der Test ist in Darwin. Und
uns faellt ganz gepflegt die Kinnlade runter. Um das auf europaeischem
Massstab auszudruecken, die haben den Test mal so eben von Koeln nach
Barcelona verlegt. Also
auf zum naechsten Flight Center und einen Flug buchen. So
kam es, das Werner mal eben schnell einen Abstecher nach Darwin machen musste
und ich mit all unseren Klamotten in Alice Springs geblieben bin. Jetzt
haben wir noch eine Woche Zeit bis Weihnachten. Wir wollen unbedingt mit
Jens, Hanka und Maika feiern, die fuer drei Monate mit ihrem Gespann durch
Australien reisen. Es
geht den Stuart Highway bis Cooper Pedy runter. Einer Minenstadt in der Opale
abgebaut werden. Dort informieren wir uns ueber den Zustand des Odnadata
Tracks, der alten Eisenbahnverbindung zwischen Adelaide und Darwin. Nicht
fahrbar sagt die Frau bei der Polizei. In super Zustand sagt die Frau die an
der Hotline fuer den oeffentlichen Strassenzustand ans Telefon geht. Also auf
zum Track. An vielen Stellen kann man noch Ueberreste von den Schienen und
den alten Eisenbahnbruecken sehen. Und selten haben wir eine Gravelroad in
einem so hervorragenden Zustand gesehen. Nach dieser Reise in die Vergangenheit
machen wir uns in die Flinders Rangers (einer Bergkette) auf. Einem
Nationalpark mit Schluchten und Kaengerus in einer wunderschoen bewaldeten
Landschaft. In der man sich im fotografieren verlieren kann. Um
puenktlich zum Weihnachtfest zu kommen muessen wir uns jetzt etwas beeilen. Vor
Adelaide kommen wir in den staerksten Regen den sie seit langem hatten (den
Monatsdurchschnitt an einem Tag) und schaffen es vor Sonnenuntergang am
23.12.07 in den Snowy River Nationalpark, wo Jens, Hanka und Maika uns mit
einem Lagerfeuer erwarten. Wir
verbringen unser Weihnachtsfest mit baden unter einem Wasserfall und grillen
am Abend, Mutterseelen alleine eingehuellt in einer vom Wald komponierten
Geraeuschkulisse wie man es sich schoener nicht vorstellen kann. Ganz
anders unser Sylvester, dass wir an der Ostkueste im Mimosa Rocks Park feiern
und froh sein konnten noch einen Platz gefunden zu haben. Nach einem Avocado
Dip mit Kraeckern gab es Steak mit gemischtem Gemuese vom Grill und ein
Tiramisu. Wir
treiben uns eine Woche an der Ostkueste herum und springen jeden Tag an einem
anderen Traumstrand ins kristallklare Wasser. Man
macht auch so die ein oder andere Erfahrung mit dem Wildlife. In der Regel
ist das auch sehr nett so haben wir schon Kaengerus, Possums, Papageien und
Koalas gesichtet aber auf die Spinne im Zelt haette ich verzichten koennen. Nach
10 Tagen trennen sich unsere Wege wieder. Fuer Jens, Hanka und Maika geht die
Reise langsam zu Ende. Der Abschied faellt uns nicht ganz leicht und so ziehen
wir den letzten Kaffee schon ziemlich in die Laenge. Kaum
sind wir alleine unterwegs holt uns der Regen wieder ein, den wir bis zur
Great Ocean Road wieder abgeschuettelt haben. Die Einzigartigkeit im Detail
erschliesst sich einem erst, wenn man die ausgeschilderten Aussichtspunkte
anfaehrt, wie die 12 Apostel und Dutzende mehr. Wir sind bestimmt 5 km
gelaufen aber es lohnt sich. Dann
geht es nach Melbourne zu Andrew. Dem Englaender mit dem wir unsere
Motorraeder im Container verschifft haben. Hier
bleiben wir nun ein paar Tage bevor wir auf das Schiff nach Tasmanien gehen. Schoene
Gruesse ans andere Ende der Welt Werner
und Claudia |
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18.11.2007 von
Claudi und Werner aus
Fremantle
(Australien) |
Gidday
oder auch Tach zusammen! Was
macht man so in Australien? Vorallem "No worries" (keine Sorgen)
oder "deal with it" (mach das beste draus). Wenn man sich einmal daran gewoehnt hat,
kommt man hier super klar. Da wir jetzt auch wissen, das die Abkuerzung W.A.
nicht fuer Western Australien steht sondern fuer "wait a while"
(wart ein bisschen... laenger). Da bekommt man auch keine Kopfschmerzen mehr,
wenn auf der Dienstbesprechung darueber debattiert wird, ob sich Raucher nach
dem Rauchen umziehen muessen, da es Kollegen gibt, die sich durch den Geruch
in ihrer Gesundheit eingeschraenkt fuehlen. (kein Witz, aber es gibt aktuell
noch keine Loesung zu dem Thema) Fakt ist, dass man hier in vielen Kneipen
auch draussen nicht mehr Rauchen darf. Wenn
mal wieder ein laues Lueftchen vom Hafen ueber Fremantle zieht da dort Schafe
verladen werden, ich sag Euch das stinkt wiederlich, ist man schonmal froh,
dass es noch nicht so heiss ist, wie uns die Australier seit Wochen
prophezeien. In
den letzten Wochen haben wir unsere Sportkentnisse in Australien Football und
im Rogby verbessert. Ausserdem
haben Charlie (Hund) und George (Katze) ein paar Feunde mitgebracht. Die
Flohbekaempfung hat ein paar Wochen gedauert. Nachdem wir das ganze Haus mit
Flohbomben eingeraechert hatten und Charlie und Georg ihre Tinktuerchen
bekommen haben, sind wir sie endlich los die kleinen Bister. Wir dachten
zwischendurch schon, wir wollen doch nur die Floehe und nicht Charlie und
George um die Ecke bringen. Und
fuer alle die meinen, wir sollen nicht so viel ueber das Wetter jammern. Ich
hatte hier mein erste Mandelentzuendung. Eine Woche habe ich mit Fieber im
Bett gelegen und Antibiotiker geschluckt. Oder sind wir schon so
verweichlicht? Die
Nacht vom 12.10. auf den 13.10.07 haben wir gemeinsam mit Dagmar und Udo auf
dem Flughafen verbracht. Die beiden hatten einen 5-stuendigen Aufenthalt in
Peth, bevor sie in die Kimberlys weitergeflogen sind. Man mag gar nicht
glauben, wie schnell so eine Nacht bei Kaffee, mitgebrachten Kinderrigeln und Haribo
(danke Juergen) vergehen kann. Neben ein paar neuen Diafilmen, gab es noch
ein neues Objektiv, damit wir Ingo und Juergen auch weiterhin mit Diafilmen
beschmeissen koennen. Mittlerweile
haben wir auch unseren Anschlusscarnt damit unsere Mottorraeder weiterhin
legal im Land sind. Auch dafuer ein grosses Dankeschoen an Juergen, der sich
mit dem ADAC in Deutschland auseinandergesetzt hat, damit wir alle Papiere,
die wir zum Beantragen brauchten bekommen haben. Und
siehe da, da ist doch nicht nur der Carnet in unserem Briefkassten gelandet
sondern auch ein Postkarte vom Saextet Treffen (Motorradtreffen) aus Dresden.
Die haengt gleich neben der Australien Karte in unserem Zimmer. Die
letzten Wochen, haben wir uns immer wieder Gedanken darueber gemacht, ob wir
uns eine Digital Kamera zulegen sollen, um mal schnell ein Bild auf unsere
Seite stellen zu koennen oder was man halt so mit einer Digi Kamera so machen
kann. Und
siehe da wir waren tatsaechlich shoppen. Die ersten Bilder von Fremantle, dem
Haus indem wir wohnen und dem Red Bull Air Race einer Flugshow, die am
letzten Wochenende in Perth war sind schon auf der Kamera. Jetzt
ueben wir noch, wie wir die Bilder schoen klein verpackt bekommen und mit
einer e-mail nach Hause schicken koennen. Habt noch ein bisschen Geduld mit
uns und dann bekommt ihr ganz aktuelle Bilder von unserer Reise. Es
geht naemlich in 3 Wochen wieder los.... :-) . Die Great Central Road ueber
Warburton zum Uluru ,den Odnadata Track runter zu den Flinders Ranges , nach
Melbourne Andrew und Emila besuchen und Weihnachten wollen wir zusammen mit
Jens,Hanka und Maika im Snowy River Nationalpark feiern. In
der Zwischenzeit versuessen wir uns die Zeit am Wochenende z. B. mit Angela
und Daniel mit einem Fruehstueck am Strand. Unsere Jacken koennen wir
mittlerweile im Schrank haengen lassen und die Wanderschuhe haben wie gegen
Sandalen eingetauscht. Es sind 30 Grad und so langsam wird hier die
Weihnachtsdekoration rausgehaengt. So
ganz ruhig koennen wir die letzten Wochen aber doch nicht ausklingen lassen.
Da wir uns eine ganze Menge Papierkramm aufgehalst haben und uns die Zeit
davon rennt. Werner
bekommt von seinem Arbeitgeber ein Sponsorshipvisa, d.h. dass wir unseren
Australienaufenthalt etwas verlaengern werden. Ok.
ich hoffe es ist jetzt keiner vom Stuhl gefallen und der Schock ist nicht zu
gross. Wenn
alles gut geht, dass heisst Werner muss noch zu einem Englischtest und unsere
Beziehung wird ueberprueft indem unsere Eltern uns Briefe schreiben und so
weiter. Da gibt es eine ganze Liste zum Abhaken. Beim
Arzt waren wir auch schon und dann heisst es noch ein bisschen abwarten.
Insgesamt sieht es aber gut aus, fuer ein weiteres Australienvisa in unserem
Pass. Naechstes Jahr im April weden wir dann wieder zum Geldverdienen nach
Perth zurueckkommen. So schnell koennen wir das Geld in Deutschland nicht
drucken. Schoene
Grusse und das naechste mal melden wir uns dann von der Ostkueste. Werner
und Claudia |
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08.09.2007 von
Claudi und Werner aus
Fremantle
(Australien) |
Good
day!! |
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05.06.2007 von
Claudi und Werner aus
Fremantle
(Australien) |
Hallo
zusammen! |
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07.05.2007 von
Claudi und Werner aus
Capetown (Südafrika) |
Hallo!!!
:-)) |
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12.04.2007 von
Claudi und Werner aus
Capetown (Südafrika) |
Captown!!!!!
:-))) |
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14.03.2007 von
Claudi und Werner aus
Windhoek (Namibia) |
Von
Pointe Noire/ Kongo-Brazzaville nach Windheok/ Namibia |
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26.02.2007 von
Claudi und Werner aus Point Noire (Kongo) |
Der
letzte Bericht ist zwar noch nicht so lange her aber es ist schon wieder einiges
passiert!!! |
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22.02.2007 von
Claudi und Werner aus
Lambarene (Gabun) |
Ein
Hallo aus dem Urwald!!! |
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07.02.2007 von
Claudi und Werner aus
Abuja
(Nigeria) |
Hallo
zusammen!!! (Anm.
d. Red.: kein Wunder bei der Lage, siehe Postkarte)
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15.01.2007 von
Claudi und Werner aus
Lome (Togo) |
Moin!!! Nachdem
wir in Bamako dann die Visa von Burkina, Ghana, Togo und die Verlaengerung
unseres Malivisums im Pass hatten konnten wir diese unglaublich dreckige und
hektische Stadt wieder verlassen und sind nach Segou gefahren. Hier ging es
wieder wesentlich entspannter zu. Und wie es der Zufall will, treffen wir die
beiden Schweizer wieder, die wir in Georgetown kennen gelernt haben.
Gemeinsam verbringen wir einen schoenen Abend. Nachdem wir uns verabschiedet
haben spricht uns ein Mann an, ob wir vor vier Jahren in Algerien waren. Vor
uns steht Thomas mit seiner Frau Anna. Was fuer ein Zufall mit den beiden
sind wir auf unserer letzten Tour ein Stueck zusammengefahren. Wir setzen uns
mit ihnen zusammen und unterhalten uns bis Mitternacht. Morgens
wollten wir eigentlich weiter nach Djenne. Aber dann haben wir uns beim
Fruehstueck noch so gut mit Thomas und Anna unterhalten dass wir
uns entschieden haben, den Tag noch in Segou zu verbringen. Da wir nicht
wissen in welchem Zustand die Piste ist und wir nicht im dunkeln fahren
moechten. Den Tag
haben wir mit den beiden Schweizern am Niger, auf dem Markt und im Internet
verbracht. Segou hat uns gut gefallen aber leider haben wir noch keinen
anderen Ort gesehen, wo die Esel so brutal geschlagen wurden wie hier. Ueber
die Piste sind wir dann nach Djenne gefahren und haben in den vielen
kleinen Doerfern schon man einen Vorgeschmak auf die grosse Mosche bekommen.
Ueberall stehen kleine Moscheen im sudanesischem Baustil. In
Djenne selber ist sehr touristisch so dass wir mit mit
cadaux (Geschenk) rufen ueberfallen wurden. Wir fahren in ein sehr
nettes Campment mit einem wunder schoenen Blick auf die Mosche und wir
erleben einen fantastischen Sonnenuntergang. Vor
dem Campment geht es leider nicht so idyllisch und ruhig zu. Wir werden
auf Schritt und Tritt begleitet. Die einen moechten einen Ball, die
anderen Geld, manche bieten sich als Fuehrer an und so ist man hier immer
unter Leuten die alle unsere Freunde sein moechten. Dazu kommen noch die
ganzen Tsssst Gerauesche von den kleinen Boutiquen bei denen man doch
nur mal gucken soll. Nein wir hatte keinen Fuehrer, wir haben
keine Geschenke verteilt und in den Geschaeften haben wir nur gekauft,
was wir zum Essen brauchten. Gut ist es, wenn man die Preise kennt. Die
schnellen hier naemlich enorm in die Hoehe. Das ist hier alles
Verhandlungssache. Um
aus Djenne wieder heraus zu kommen muessen wir mit der Faehre ueber den Bani
uebersetzen. Heute fuehrt uns unser Weg zuerst ueber guten Asphalt und
dann ueber wunderschoene Piste ins Dogonland. Diese Volk hat sich
wahrlich einen herrlichen Platz zum Leben gesucht. Die Dogon sind ein altes
Volk, die sich ihre Haeuser in die Falise gebaut haben. Die Falise ist ein
kilometerlanger Felszug mit einer Abbruchkante und einem Plateau. Auf
dem Weg an der Falise entlang treffen wir wieder auf die beiden Schweizer,
die zu Fuss durch das Dogonland laufen. Wir machen aus, dass wir
gemeinsam im naechsten Dorf (Telly) uebernachten. Die meisten Doerfer
sind aus der Falise auf den Boden gezogen und sind touristisch erschlossen. Der
naechste Tag wir einer der haertesten. Ab Telly gibt es nur noch Sand, Sand,
Sand und zur Kroenung mit Spuren. Jetzt wird jeder sagen dann fahr nebenher.
Ja aber ueber die tiefen Furchen eines Ackers laesst es sich nicht besser
fahren und durch Rundhuetten kann ich auch nicht fahren. Naja gegen Mittag
hatten wir unsere Motorraeder jedenfalls einigemale wieder aufgehoben und
dann hat Claudia gestreikt. Wir haben uns an eine Mauer gesetzt und Pause
gemacht. Wir muessen schon schlimm ausgesehen haben. Ein kleiner Junge hat
uns eine Teppich gebracht und wir haben zwei Stunden geschlafen. Nach der
Pause sind wir dann etwas gestaerkt weitergefahren und zwar direkt auf eine
Duene zu die wir ueberqueren muessen. Gemeinsam schieben wir die Motorraeder
mehr hoch als das wir fahren. Voellig erschoepft haben wir die Duene
erklommen und frage in dem kleinen Dorf, das hier auf der Duene ist nach, ob
wir heute Nacht unser Zelt hier aufstellen koennen. Ja kein Problem. Es ist
wie in einem kleinen Paradies. Endlich koennen wie die Landschaft geniessen.
Dafuer hat sich die Anstrengung gelohnt. Wir bekommen einen Tee und essen mit
der Familie Hirsebrei mit Sosse zum Abendbrot. Die Verstaendigung war
allerdings sehr, sehr schwer da nur die Frau ein paar Brocken franzoesisch
sprach. Aber die Athmospaere war einfach unbeschreiblich. Am
naechsten Morgen sind wir kurz nach Sonnenaufgang aufgebrochen und es wurde uns
gesagt, dass es nur noch 5 km Sand sind. Unglaublich wie gut sich das fahren
laesst, wenn man ausgeruht ist. Und ploetzlich denken wir, wir sehen ein
Fatamorgana. Das gibt es nicht mitten auf der Sandflaeche beginnt eine
Strasse aus Betonplatten. Hier beginnt der Durchstieg auf das Plateu nach
Bandiagara. Einer gut zu fahrenden FESTEN Piste. Gegen Mittag ereichen wir
Severe und lernen dort Jutta kennen die dort ein Hotel hat. Am Nachmittag
fahren wir gemeinsam nach Mopti und sie zeigt uns die Stadt. Nach
einer Uebernachtung in San sind wir nach Burkina Faso eingereist. Auf den
letzten Kilometern in Mali wurden wir vom Millitaer gewarnt wir sollten
besser nicht mehr anhalten bevor wir an der Grenze sind. Nach 60 km
Schlaglochpiste in der Hoffnug das die Reifen halten und mit einem
scheiss Gefuehl im Magen, sind wir ohne Zwischenfaelle an der Grenze
angekommen. In
Burkina sind wir direkt nach Bobo Dioulassou gefahren. Dort sind wir
einen Tag geblieben und haben Bobo besichtigt und sind weiter Richtung
Dibougou, da es dort Krokodiele in einem Seerosenteich geben soll. Werner
hat sie auch gesehen. Ich bin auf dem Campingplatz geblieben, da
wir ungebetene Zaungaeste hatten und wir unsere Sachen nicht alleine lassen
wollten. Abends hatten wir dann direkt vor dem Campingplatz ein Buschfeuer,
dass Gott sei dank auf der anderen Seite der Mauer geblieben ist. Da
wird einem schon mal anders, auch wenn unser Zelt auf Schotter stand, war die
Wiese doch nicht weit weg. Aus
Burkina sind wir schnell wieder ausgereist, da es zur Zeit immer wieder zu
Ueberfaellen kommt und die Landstrassen aus diesem Grund zum Teil geschlossen
werden. Wir wollten unser Glueck auf jeden Fall nicht auf die Probe stellen
und sind nach 3 Tagen Burkina nach Ghana eingereist. In Ghana sind wir sehr
freundlich empfangen worden, was aber auch heisst das sich die Beamten sehr
viel Zeit gelassen haben um sich mit uns zu unterhalten. Wir haben
gleich ein paar CFA in Cedis getauscht und sind bis nach Wa gefahren. Ghana
begruesst uns am Abend mit Stromausfall und das wird auch nicht der letzte
sein. Auch die Duschen haengen meistens nur so in der Wand. Das Wasser gibt
es nur in Eimern. Ueber
Wellblechpiste fahren wir weiter in den Mole Park. Gleich am Eingang begruessen
uns ein paar Warzenschweine und nach einer Dusche aus dem Eimer laufen
ein paar Affen ueber das Gelaende. Am
Abend lernen wir zwei Englaender kennen mit denen wir
vereinbaren am naechsten Morgen eine Tour durch den Park zu machen.
Sie nehmen sich den Fuehrer ins Auto und wir fahren mit dem Motorrad
hinterher. Die Tour haetten wir uns allerdings sparen koennen. Ausser
ein paar Boecken haben wir nichts gesehen. Am Nachmittag beschliessen wir
eine Runde zu Fuss zu machen und das war sehr viel besser. Wir finden eine
Elefantenfamilie die aus 6 Elefanten besteht. Auch
die naechsten zwei Tage geht es ueber schoene Wellblechpiste von Tamale
nach Jeji. Von hier wollen wir mit der Japei Queen nach Akosombo fahren.
Diesen Trip bereuen wir im nachhinein allerdings sehr. Wir haben uns auf dem
Schiff beide einen Durchfall gefangen wie wir noch nie einen gehabt haben.
Und anstatt 1,5 Tagen hat das Schiff dann auch noch 3 Tage gebraucht. Voellig
entkraeftet gehen wir vom Schiff. Wobei es Werner im Gegensatz zu mir noch
blendend ging. Irgendwie habe ich es an diesem Tag noch bis nach Wil
geschafft und dort sind wir dann ueber eine Woche in der Waterfall Loadge von
Bernhard und Sabiene geblieben. Am 23.12. haben wir hier
Babara getroffen, auf die wir uns schon gefreut haben und die so lieb
war, uns ein paar Dinge mitzubringen. Gemeinsam haben wir heilig Abend
gefeiert und am naechsten Morgen fahren wir gut erholt ueber eine ganz kleine
Grenze in den Bergen nach Togo (Lome). In
Lome haben wir auf Carsten und Tina gewartet, die mit dem S chiff von
Antwerpen kommen und dann immer Richtung Norden zurueck fahren.
Wir muessen Oelwechsel machen und uns um Visa kuemmern. Dabei stellt sich
heraus, das es nicht so einfach werden wird, an das Angola Visum zu kommen, da
es das Visum in Libreville nicht mehr gibt. Es sind noch ein paar andere
Motorrad und Autofahrer auf dem Platz bei Chez Alice aber eine zufrieden
stellende Loesung fuer alle scheint es nicht zu geben. Wir werden
uns wahrscheinlich das Transitvisum in Matadi besorgen. Die anderen
versuchen es hier in Lome wo es zwei Wochen dauern soll ohne Garantie. In
der ersten Januarwoche sind wir erstmal damit beschaeftigt herauszubekommen
wann Carsten und Tina ankommen. Dass ist gar nicht so einfach. Wir
werden 3 Tage immer mit einem vielleicht heute Nachmittag
vielleicht heute Abend vertroestet und fahren jeden Tag am Hafen
vorbei. Aber am 09.01. legt die Republika di Roma dann endlich an und
wir stehen puenktlich im Hafen. Die Freude ist auf beiden Seiten
gross und wir verbringen die naechsten Tage gemeinsam. Wir begleiten sie
noch ueber Kpalime nach Atakpame und trennen uns dann wieder voneinander.
Schoene Reise!!! Das
Essen ist botze scharf, die Temperaturen liegen zwischen 22 und 35 Grad am
Tag und knapp unter 20 in der Nacht, uns geht es super und wir freuen uns auf
die naechsten Laender. So
das Intenet hier in Lome ist der Horror. Das war jetzt mein 5. Versuch
diesen Bericht zu schreiben. Entweder ich kann die web.de Seite gar nicht
oeffnen oder es ist Stromausfall und der Computer hat nichts gespeichert. Das
kann man sich nicht vorstellen. Schoene
Gruesse Werner und Claudia |
|
20.12.2006 von
Claudi und Werner aus
Wil
(Ghana) |
Tach
zusammen! |
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03.12.2006 von
Jutta aus
Sévaré (Mali) |
Hallo, gerade
zwei Stunden ist es her, daß Claudi und Werner Sévaré in Richtung Burkina
verlassen haben. Ich hänge dir zwei Fotos an, Werner bei der Ankunft im Hotel
MANKAN TE und Claudi kurz vor der Abfahrt mit einer unserer 5 Schildkröten.
Wer mehr über diese Gegend erfahren will, kann ja mal auf meine beiden
Webseiten gucken: Liebe
Grüße aus der Sonne Jutta
|
|
23.11.2006 von
Claudi und Werner aus
Bamako (Mali) |
Hallo
zusammen! Nachdem
unser Aufenthalt in Banjul zwecks Routenplanung und Visa Beschaffung etwas
laenger war als geplant , hat auch die geplante Reise durch Guinea laenger
gedauert. Leider ist das mit dem Internet in Guinea noch nicht ganz so toll! Nachdem
wir von Banjul wieder mit der sehr lustigen Faehre ueber den Gambia
uebergestzt sind sind wir noch an einem Tag die ganze Northbank bis Georgtown
gefahren (Gambia ist halt ziemlich klein..).Sehr Lustig sind auch KM angaben
von Afrikanern!! Der erste sagt noch 40km 15 Km weiter sagt der naechste
Polizist dann 50Km, nach weitern 15 Km sagt der Zoellner noch 40 Km..... und
recht hatte keiner! Es waren 60Km...
;-)) vom ersten! In Georgtown war uns aber definitiv zuviel
Touristenstress und generve! Kaum angekommen ging es los mit dem Business....
komm in mein hotel,mein resaurant, bon prix , welcome du deutsch, und das
volle Marokko Programm!!! Nach
einer Uebernachtung in einem Parkgebaude mit 2 Bagpackern sind wir am
naechsten tag wieder gefluechtet. der
naechste Tag verging dann mit Senegal Transit nach Guinea-Bissau. Geschlafen
haben wir mal wieder an einer Grenze, am Zoll vom Senegal zu Guina-Bissau.
Sehr nett und halt sicher!! Die
Zoellner haben uns sogar noch zu einer Hochzeit geschickt damit wir Foto's
machen konnten ;-))! Am
naechsten Morgen haben wir uns dann den Stempel abgeholt und sind nach Guinea
Bissau gefahren. Nach allen Horrormeldungen die wir von anderen Reisenden
gehoert haben war die Grenze ueberhaupt kein Problem und die Regenzeit auch
schon seit einer Woche vorbei. Es war
sehr sehr gruen und die Piste noch nicht wieder instandgesetzt. Unser
Abstecher nach Guinea Bissau war nur eine kleine Transitstrecke und wir sind
am selben Tag wieder Ausgereist. Die Polizisten hier sind ein bisschen
uebereifrig und so haben wir gleich mal zwei Ausreisestempel in den Pass
bekommen. Auch die Einreise nach Guinea verlaeuft problemlos. Werner schreibt
fuer den Gendameriebeamten alles in Blockschrift auf, damit er es abmalen
konnte. Wir hatten viel Spass. Heute sind wir noch ueber Piste nach Koundara gefahren. Auch hier findet
man eine kalte Cola und geschlafen haben wir in der katholischen Mission. Bei
den zwei franzoesischen Lehrern die dort wohnen gab es ein leckeres
Abendessen. Ueber sage und schreibe Stock und Stein ging es am naechsten Tag
nach Labé. Die Piste sieht in den Doerfern wirklich so aus als ob die nacht's
mit Spaten Loch an Loch graben um den Verkehr zu stoppen und was zu
verkaufen!!!!! So einen Scheiss sind
wir noch nie gefahren, da zereisst's Dir das Mopped!! Es gibt in jedem Dorf
eine Polizei und Zollkontrolle. Sehr wichtige und freundliche aber unwissende
Leute. Voellig durchgerappelt kommen wir in Labé an. Auch hier schlafen wir
bei der katholischen Mission und aus einer Nacht werden drei Naechte. Weiter ging
es dann nach Kissidougou nach Kankan. Die Menschen in Guinea sind sehr
freundlich und sobald sie eine Kamera sehen stellen sie sich zum Gruppenfoto
auf. Von ueberall kommen noch schnell welche gelaufen um auf das Foto zu
kommen. Da macht fotografieren richtig Spass:-)). Aus einem Kurztrip nach
Guinea sind so 11 Tage geworden. Jetzt
sind wir in Bamako und stellen fest wie schoen es in Guinea war, wo uns nicht
jeder etwas verkaufen wollte. Bamako ist eine furchtbar chaotische
Grossstadt. Die Wege sind sehr weit und keiner scheint sich hier wirklich
auszukennen. Am
Freitag soll das Ghana Visum fertig sein, dann koennen wir endlich weiter...
erst nach Djenne und dann mal sehen! So
wir gehen jetzt Reis mit Erdnusssosse geniessen, was macht Ihr?? Liebe
Gruesse an alle Werner+ Claudia |
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03.11.2006 von
Claudi und Werner aus
Banjul
(Gambia) |
Tach
zusammen! Da
wir mal wieder ein halbwegs schnelles und funktionierendes Internet gefunden
haben, reichlich Zeit vergangen ist und wir wieder viel zu erzaehlen haben kommt
mal wieder ein neuer Bericht von uns! Von
Nouakchott sollte unsere Reise weiter in den Senegal fuehren. Von anderen
Reisenden hatten wir auch eine relativ genaue Beschreibung um den richtigen Grenzuebergang
zu finden . Der grosse Uebergang in Rosso soll mittlerweile einer der
teuersten in ganz Afrika sein, es gibt aber noch einen kleineren Richtung
Westen in Diama. Leider dachten wir das der Weg dorthin asphltiert ist......
Morgens spaet in der Auberge Sahara aufgebrochen und mit einigen
Polizeikontrollen auch ziemlich zuegig bis zur Stadt Rosso gekommen. Den
Abzweig konnte man mit der Beschreibung gut finden, aber der Weg war nicht
asphaltiert sondern eine von der Regenzeit ausgewaschene Piste. Schneller als
40-50Km/h waren da nicht drin. Gegen 17uhr kam dann noch Werner's 7. Platten
dazu (warum auch immer... Der Schlauch war irgendwie rissig...). 10 km kann
man mit dem Desert aber auch gut ohne Luft fahren...bis der Reifen von der
Felge rutscht! Unsere erste Begegnung mit Afrikas Wildtieren hatten wir auch:
ganz viele Warzenschweine! Leider interessieren sie sich nicht wirklich fuer
Vorfahrtsregeln oder aehnliches.... Gegen
17.30 waren wir dann endlich an der Grenze. Der Zoll wollte fuer das Ausstempeln
der Fahrzeuge aus dem Pass einfach mal 30 Euro statt der normalen 20. Hat er
aber nicht bekommen!!! Der Polizist wollte fuer seinen Stempel je10 Euro
"passage de Police" (gibt es gar nicht!!). Nach reiflichem
Ueberlegen und Abschaetzen unserer Wasservorraete haben wir dann doch
gezahlt. Eventuell eine Nacht an der Grenze ohne Wasser ab er mit vielen
Muecken erschien uns nicht so lustig....!
zum Schluss bekam die Comune von Diama noch je 5 Euro fuer die Benutzung
der Piste. WIR
WAREN SEHR SAUER!!!! Wenn Ihr mal
dahin kommt bringt reichlich Zeit und Vorraete mit, spaetestens wenn die
naechsten Touristen kommen schicken sie Euch weg weil Ihr
geschaeftsschaedigend seid wenn auch die naechsten nicht zahlen wollen!!!! So
jetzt kommen wir in den Senegal. Aber bevor sie uns da reinlassen kommt
erstmal einer mit einem Quittungsblock und das Bezahlen geht weiter. Wir sind
noch ziemlich sauer und das lassen wir den guten Herren auch spueren. Aber es
ist nichts zu machen. Die 10 Euro Brueckengebuehr muss leider jeder bezahlen.
Die Einreise bei der Polizei und beim Zoll waren relativ problemlos ( 8 Euro
pro Carnet abstempeln). Jedenfalls hat keiner mehr nach einem Geschenk
gefragt. Dann ging es weiter zur Versicherung, da wir ab jetzt die Card
bruene brauchen. Wir wollten sie gleich fuer 4 Monate abschliessen. Es gab
sie hier aber nur fuer einen Monat und zum stolzen Preis von 25 Euro. Unsere
Laune hat sich also nicht wirklich verbessert und so sind wir mittlerweile im
Dunkeln und ohne Versicherung losgefahren. Bis zur ;naechsten
Polizeikontrolle die natuerlich die Versicherung sehen wollte, die wir nicht
hatten. Wir standen jetzt vor der Wahl, 2500 CFA (4 Euro) Strafe morgen mit
der Versicherung kommen aber die Papiere bleiben so lange bei der Polizei
oder 20 Euro fuer jeden und wir koennen weiter fahren. Wir haben ihm 35 Euro
gegeben und sind weiter gefahren. Das waren uns unsere Papiere doch wert.
Gegen 21 Uhr sind wir dann auf der Zebrabar in der Naehe von St. Louis
angekommen. Am
naechsten Morgen haben wir dann einen Motorradfahrer kennen gelernt, der
ueber die Grenze in Rosso gefahren ist. Er hat noch wesentlich mehr bezahlt.
(Versicherung 50 Dollar fuer einen Monat). Wir haben unsere Versicherung dann
in St.Louis abgeschlossen und fuer 3 Monate 23 Euro bezahlt. Die
naechsten zwei Wochen haben wir fuer Kost und Logis auf der Zebrarbar
gearbeitet und viele nette Leute kennen gelernt. Unter anderem die 3
deutschen Motorradfahrer die auf dem Weg nach Dakar (auf dem Weg zum
Rueckflug in den Schwarzwald) waren. Freundlicherweise hat Wolfgang fuer uns
ein kleines Paeckchen mit Filmen und Holzfiguren mitgenommen!!! Danke noch
mal fuer Eure Unterstutzung!!!! Am
30.10.06 ging es dann weiter Richtung Gambia. Nach einer Uebernachtung in
einer katholischen Mission in Kaolack sind wir am naechsten Tag ueber die
Grenze nach Gambia gefahren. Problemloser Grenzuebettritt, dafuer
abenteuerliche Faehre ueber den Gambia River. Jetzt
sind wir in Banjul (Hauptstadt Gambia) auf dem Autoschieber Campingplatz von
Heinz und Moni. Dank Heinz und Mikes Hilfe haben wir innerhalb von 2 Tagen
das Nigeria und das Guinea Visum im Pass. Von
hieraus geht es jetzt weiter Richtung Osten am Gambia River entlang. Schoene
Gruesse aus dem HEISSEN Gambia (koennt Ihr uns mal ein bisschen Kaelte
runterschicken) Werner
und Claudia |
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12.10.2006 von
Claudi und Werner aus
Nouakchott
(Mauretanien) |
Tach! Seid
dem letzten Bericht sind wir von El-Ouatia (Westsahara) bis nach Nouakchott
gekommen. Da wir noch auf Chris und Natascha warten wollten, sind wir erst in
kurzen Stuecken weitergefahren. Leider waren alle Staedte und Campingplaetze
einschliesslich El-Ouatia nicht so das wir haetten laenger warten wollen! Bei
Norbert+Muriel in El-Ouatia war es sehr schoen aber leider zu teuer fuer
unser Budget ;-( . Auf dem folgenden
Campingplatz bei 2 Belgiern war es weder billig noch gut ( KEIN Schatten,
kein anstaendiger Windschutz aber dafuer viel
Sonneund Wind Verpflegungsmoeglichkeiten = 0 ) ;-(( In Laayonne-Plage gab es zwar keinen
Schatten, aber der Platzwart hat uns freundlicherweise in der Cafeteria
wohnen lassen. Dafuer gab es dort anscheinend ausser drei Jungs im
Internetcafe, dem Platzwart, ein paar Strassenarbeitern und uns keine
Menschenseele........ Dort erreichte uns dann auch die Nachricht von Natascha
+Chris das sie noch in Malaga sind und wir schon weiterfahren sollten. Die
beiden haben mal so eine richtige Pannenserie
;-(( ! War
aber fuer uns ganz gut weil uns die Westsahara ausser dem billigen Sprit
nicht wirklich gefallen hat! Am Tag darauf ging es dann mal zuegig weiter,
wir schauen mal wie weit wir kommen. Unterwegs noch 3 eilige Oestereicher
getroffen ( Oestereich-Gambia-Oestreich
15000Km in 1 Monat) und immer schoen geradeaus fahren...... letzte
Tankstelle noch was gegessen (Sonnenuntergang die anderen durften auch!!!)
und dann noch eben die letzten 80 Km
zur Grenze im dunkeln durchgerollt. Um 21 Uhr war die Grenze dann auf
einmal vor uns, die Zoellner gefragt,
Zelt aufgebaut und auf den Tacho geschaut... 820 Km. Die Westsahara und der
Ramadan treiben schon ganz ordentlich ;-)! Am
naechsten Tag in Mauretanien eingereist. Das Pistenstueck im Minenfeld war
mit verfahren maximal 5 Km lang nicht wirklich eindeutig markiert aber auch
nicht wirklich schwer (steinig bisschen Sand). Der erste Offizier bei den
Mauretaniern fragt tatsaechlich nach
seinem Geschenk. Da denkt man schonmal ganz komische Sachen sag ich
Euch... ging aber auch ohne ;-))! Visum gekauft 20 Eu pro Person, am Zoll
noch schnell die Mopped's eintragen (10 Eu pro Mopped) lassen (sehr
freundlich) und ohne Cadaeu in Mauretanien angekommen! Claudi hat bei der 2
Duene auf der Strasse noch versucht die Schwerkraft zu verarschen dann waren
wir auch schon in Nouadibou auf dem Camping ABBA. Hier haben wir dann mal
endlich unsere Reifen gewechselt, hat sich aber gelohnt sie mitzuschleppen!
Den2 Tag wollten wir uns eigentlich das Cap Blanc ansehen sind ueber eine
nette Piste hingefahren und haben es auch gut gefunden. Nur das der Park
mittlerweile 1400 UM kostet und eigentlich mehr einer Muelldeponie gleicht.
Leider ist das Preisniveu in Mauretanien insgesamt ziemlich hoch. Haben auf
dem Platz 2 nette Englaender auf
Honeymoon kennengelernt . Abs und Luke sind auch auf dem Weg nach Suedafrika
(und wieder hoch) aber mit Toyota und leider verschiffen sie von Dakar bis
Capetown und fahren dann auf der Ostseite wieder hoch. Mit den beiden wollten
wir dann die alte Ebbstrand Piste nach Nouakchott in Angriff nehmen. Leider
war das ein Fehlversuch, nach 50 KM Spuren meistens im Sand (mal tief , mal mit
Steinen oder mit Kamelgrasshoeckern) ging auch mir die Luft aus! Machte
eigentlich viel spass! Sind dann noch
40 km zurueck gefahren um dann als Entschaedigung noch eine wunderbare Nacht
mit L agerfeuer (Thanks Luke) im 1000 Sterne Hotel an einer Sichelduene zu
verbringen! Die restlichen 430 km bis Nouakchott hatten wir dann bis kurz nach Mittag auf
dem Tacho. Auf dem Weg von Nouadibou bis Nouakchott hatten wir 6 Polizei
und Zoll Kontrollen, wobei nur die
Autofahrer nach Geschenken gefragt wurden . Mittlerweile
sind wir seid 2 Tagen hier, in der Auberge-Sahara wo wir gerade wohnen
gefaellt es uns ganz gut und man trifft hier nette Leute (Langzeitreisende
mit Auto, Bus, LKW, Fahrrad, Bagpacker und Autoschieber) . Das Visum fuer
Mali haben wir nach 1,5 Stunden warten und ca. 20 Eu auch schon im Pass!! Wir
werden in den naechsten Tagen nach St.Louis (Senegal) weiterfahren. Dann ist
fuer uns der Ramadan auch endlich zuende(hier bruellt der Muezzin noch viel
lauter, laenger und oefter als in Marokko!!!). Wir
denken an Euch wenn wir schwitzen,versprochen!!! Liebe
Grusse an alle Werner+Claudia |
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1.10.2006 von
Claudi und Werner aus
El-Ouatia (Marokko) |
Tach
zusammen! Nachdem
wir uns das letzte Mal gemeldet haben,
haben wir zwar nicht viel erlebt aber viele Km gemacht! Von Tinerhir aus sind
wir an einem Tag nach Merzouga gefahren und haben bei Ali unsere Reifen
abgeholt 210 km. Am 2 Tag zuegig von Merzouga nach Foum-Zguid 430 km. Am 3
Tag von Foum-Zguid nach El-Ouatia (westl. von Tan-Tan) 580km. Nach
der Gurkerei sind wir jetzt auf der richtigen Strasse Richtung Sueden.....
wird Zeit nach Mauretanien zu kommen!! Sind
heute am Strand gelaufen haben Kuchen gegessen und warten jetzt auf Natascha
und Chris (Tach Bodo und Micha...die haben auch Diesel in Spanien getankt
;-)) ) Ach,
ja der Kuchendealer mag mich was auch immer ich hol.... kost immer 4 DH
(ca.40 Cent)!! Und ich hol VIELLLL! Mal
sehen wie das Netz in Mauretanien ist.... wir suchen und melden uns dann wieder!! Liebe
Gruesse an alle Werner+Claudia |
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27.09.2006 von Claudi und Werner aus Tinerhir (Marokko) |
Tach
auch!! Seit
unserem letzten Eintrag hat sich mal wieder viel getan. Nach 2 Ruhetagen in
Zagora (Bodo und Micha sind schon 1 Tag frueher gefahren) ging es auch fuer
uns am 22.9 weiter Richtung
Marakech. Den ersten Tag sind wir bei
schoenem Wetter ( ab 1000 m wurde es etwas kalt) bis ca. 40 KM vor dem Tizi-n-Tichka
gekommen. Nachdem wir keinen Campingplatz mehr gefunden haben hat uns der
Dorfpolizist dann zu einer Familie geschickt (deren Handynr. er rein
zufaellig in seinem Handy hatte ;-) ).
Die hatten ein Zimmer und wollten eigentlich nur Vollpension vermieten. Fuer
laecherliche 400 DH (ca.40 EU)die Nacht... sind dann aber noch auf 100 DH nur
fuer's Zimmer runtergegangen. Am naechsten Tag sollte es frueh losgehen um
bei schoenem Wetter(und 10 Grad.. ganz schoen kalt) auf der Passstrasse ein paar Fahrfotos zu machen. Ziemlich
genau 20 KM ging das auch gut . Dann sah
man schon den Nebel der von Norden ueber den Atlas kam und damit Ihr
noch mehr zu lachen habt kam auch noch Regen dazu...... ! Wenn man schon kein Glueck hat kommt
meistens auch noch Pech dazu ( gell Holger ??) hatte Werner an dem Tag auch
noch 2 Plattfuesse, natuerlich standen wir mitten im Schlamm......! Sind aber trotzdem noch den Tag gegen 14
Uhr in Marakech. Campingplatz finden wird dort aber immer schwerer, die
Strasse wird immer groesser und die Einfahrt haben wir nur noch Dank der
Fahnen gesehen. Der Platz ist aber schon ziemlich heruntergekommen! Nach einem
schoenen Abend in Marakech mit Micha, Bodo, Solveigh und Fritz (2
Moppedfahrer aus Muenchen) konnten wir
am naechsten morgen direkt mal wieder Reifen flicken ueben! Auf dem 1 cm
langen Riss wollte der Flicken nicht halten, also sind wir schon 1 Stunde zu
spaet zum Treffpunkt Tamelelt aufgebrochen. Micha und Bodo die im Hotel
geschlafen haben kamen noch 5 Minuten nach uns ;-))) ! Zusammen
ging es dann weiter Richtung El-Ksiba. Nach weiteren 60 KM bot sich folgende
Situation.... na wer will
raten???? Der ********** Flicken hat schon wieder nicht
gehalten!!! An einer grossen
Raststaette (ohne jeglichen Verkehr...) Reifen raus, Mantel runter, Schlauch
raus, Flicken drauf, Cafe trinken und weiter!
Ach ja nach weiteren 35 KM ..... ************************************************************* !!!!!!!!!!!!! Und das war die kurze Version ;-) Sind noch zum freundlichen Vulkanisier
gekommen, der uns dann den Reifen und den Schlauch runderneuert hat
;-))) Geht doch, warum nicht gleich so
und der TUEV haette bestimmt auch seine Freude!!!! Den
Abend sind wir nicht mehr wie geplant nach El-Ksiba gekommen trotz Fahrt in
der Dunkelheit. Wir haben dann bei einem Bauern nachgefragt ob wir auf seinem
Acker unsere Zelte aufbauen koennen. Das waere kein Problem. Und nach kurzer
Zeit kommt er wieder und bietet uns an im Haus zu schlafen. Wir waren uns
alle nicht sicher ob das jetzt das Schlaf- oder Gaestezimmer der Familie war!
Zu allem Ueberfluss gab es dann auch noch Tee und Brot (mit Honig,Butter und
Oel)!Nach einer ziemlich kurzen Nacht (haben trotzdem gut geschlafen!!) hat
der Hahn alles gegeben uns am schlafen zu hindern!! Am naechsten Tag gab es
noch Fruehstueck obwohl die Familie wegen Ramadan schon lange gefruehstueckt
hatte. Sind dann bis El-Ksiba noch mit Bodo und Micha zusammen gefahren und
haben uns dort nach einem Cafe auf dem alten Campingplatz getrennt. Danke nochmal Bodo, fuer das Nutella und
den Schlauch!!!!! Kommt gut nach Hause!! An
unserem ersten Tag alleine sind wir dann noch ueber Imilchil auf den Tizi-Tirherhouzine
gefahren. Nach einer sehr schoenen und kalten Uebernachtung im 1000 Sterne
Hotel auf 2768 m fahren wir am naechsten Tag ueber Agoudal, Ait-Hani und die
Todra Schlucht weiter nach Tinerhir. Das Verbindungsstueck zwischen Todra und
Dades Schlucht war wegen Regen so schlecht das wir lieber ueber TEER durch
die Todra Schlucht gefahren sind! Jetzt
sind wir in Tinerhir auf dem Camping Ourti und werden morgen weiter fahren
nach Merzouga wo wir unsere neuen Reifen wegen der Piste auf dem Camping gelassen
haben. Wahrscheinlich geht es morgen auch direkt weiter Richtung Westen nach Mecissi Inshahlla
oder so aehnlich... Ach
ja bei den Platten steht es 5:0 fuer Werner ;-)) Liebe
Gruesse an alle und bis die Tage Werner+Claudia So
Harry viel Spass beim Lesen und Lachen !
Hoffe das das mit den Bildern auch so funzt!! Werner+Claudia |
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19.09.2006 von Claudi und Werner aus Zagora (Marokko) |
Also
..ist bisher alles ganz gut gelaufen!! Anfahrt über Spanien noch gut 850 km zu
fahren über Nacht dann von Almeria nach Nador und Dienstag Morgen dann
endlich in Marokko. In Nador hat es zur Begruessung geregnet. Sind am
Dienstag dann über Tagounite und Debdou auf das Plateau de Rekkam gefahren,
war ohne Schnee aber ziemlich trist! Die erste Nacht wild zelten war schon
ganz nett aber leider ziemlich windig. Weiter ging es dann nach Talsinnt und
Boudnib nach Source bleu de Meski ( schon mit sehr viel Schotter und
Sand ;-)) )
Am Freitag ging es dann von Meski nach Merzouga. Die Piste von Erfoud
nach Zagora hat sich schon sehr verändert und ist sogar schon komplett
asphaltiert. Man kann natürlich immer noch nebenher fahren iss ja mal ausreichend Platz ;-) ! Im Mai hat es dort so geregnet das die
Piste so nicht mehr existiert und Ksar Zania auch halb weggeschwemmt ist( da
hat es jetzt Frösche im Teich ..) Nach einem Ruhetag sind wir dann am Sonntag
aufgebrochen nach Zagora; Diesmal über Risani, Mecissi und dann auf die Piste
Richtung Sueden . die erste Nacht haben wir auf einem Camping Platz auf einer
sehr schönen Passhöhe geschlafen. Die 2 Nacht dann wieder wild auf der Piste,
weder schön noch nett.. aber ruhig!! Heute sind wir schon vormittags in
Zagora angekommen. Sind jetzt auf dem Camping Palmerie wo wir auch beim
letzten mal waren. LG
an alle die mitlesen werner+claudia |
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10.09.2006 (von Harry) |
Es
geht los, ein
letztes Mal von Mama und Papa verwöhnen lassen,
und
dann nach Wuppertal zum Paetschman.
Hier
warten schon die Mitreisenden durch Marokko und der Transporter für die erste
Etappe bis nach Barcelona.
So
wollen wir Euch in Erinnerung behalten:
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Wir arbeiten noch an Inhalt und Design, freuen uns aber über Anregungen und Hinweise an unsere Mail-Adresse webmaster@claudi-und-werner-reisen-durch-die-welt.de